Der Staat gibt Geld, wenn Sie gründen.

MTI (Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion)

BMBF-Förderung des Innovationspotenzials von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion (Einsendeschluss: jährlich der 15. April und 15. Oktober)

Was wird gefördert?

Um das akademische Gründungspotential zu heben, werden Gründungsteams aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert, damit sie ihre Ideen und Entwicklungen validieren und in ein belastbares Geschäftsmodell übertragen.
Der Schwerpunkt muss in drei Themenfeldern des Bereichs „Mensch-Technik-Interaktion“ liegen:

  • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzererleben)
  • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte)
  • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien)

Details zu den 3 geförderten Themenblöcken aus dem Bereich „Mensch-Technik-Interaktion“ finden sie hier.

Wer wird gefördert?

Durch die Förderung sollen Gründungen von Start-ups und geeigneten Forschungsteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt werden. Die Förderung ist in zwei Module aufgeteilt (Module 1 => Vorgründungsphase und Module 2 => Gegründet) mit unterschiedlicher Förderstruktur aber immer bezogen auf den Bereich Mensch-Technik-Interaktion.
  • Module 1 (Vorgründungsphase): Gefördert werden Ausgründungsaktivitäten von Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen (z. B. die Validierung einer Idee und die Entwicklung eines belastbaren Geschäftskonzeptes). Forschungsergebnisse mit hohem Wertschöpfungspotenzial sollen weiterentwickelt werden, so dass sie im Anschluss wirtschaftlich verwertet werden und die Basis einer Unternehmensgründung bilden können.
  • Module 2 (Gegründete Unternehmen): Förderung von F&E Projekten initiiert durch bereits gegründete junge Start-ups (weniger als 5 Jahre am Markt). Diese werden alleine oder zusammen mit anderen Start-ups, KMU‘s, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen gefördert. Ein signifikanter Anteil der Förderung muss den beteiligten Start-ups zugutekommen, ebenfalls sollen der Nutzen und die Verwertung der Vorhabenergebnisse größtenteils bei den beteiligten Start-ups liegen.

Wie wird gefördert?

Hochschulen, Forschungs – und Wissenschaftseinrichtungen werden mit bis zu 100 % gefördert. Zusätzlich ist eine 20 % Projektpauschale möglich. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft können bis zu 50 % anteilsfinanziert werden.
Es handelt sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Module 1:

Gefördert werden für max. 3 Jahre F&E Projekte (Personal-, Sach- und Reisemittel, projektbezogene Investitionen, gründungsbezogenen Beratung (max. 5 k€), Qualifizierung und Coaching (max. 10 k€)). Keine Deckelung der Förderhöchstsumme.

Module 2:

Wie für Modul 1, aber ohne gründungsbezogenen Beratung. Die Förderhöchstsumme für Start-ups (nicht KMU’s) ist gedeckelt bei 400.000 €.

Einreichung:

Max. zehnseitige Skizze für die Module 1 oder 2 jährlich bis zum 15. April und 15. Oktober. Beide Module können unabhängig voneinander beantragt werden (Module 2 kann ohne vorgeschaltetes Modul 1 beantragt werden).

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