Gründungsbüro

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Neues Teammitglied im Gründungsbüro: Maximilian Rest im Interview

Maximilian Rest im Porträt. Er ist Gründungsberater im Gründungsbüro der Universität Freiburg.

Lieber Maximilian Rest, herzlich willkommen im Gründungsbüro. Dein Weg hat dich von Köln über Berlin zu uns ins schöne Freiburg gebracht – magst du dich vielleicht zuerst kurz vorstellen?

Sehr gerne, ich freue mich, seit Anfang April Teil des Teams im Gründungsbüro zu sein. Gründungen begleiten mich schon seit mehr als 20 Jahren. Angefangen hat alles, als ich als Jugendlicher Teil einer Computerfirma war. Nach meinem Zivildienst bin ich zum Studium nach Berlin gegangen und habe dort gemeinsam mit einem Schulfreund ein Elektronikunternehmen gegründet, mit Unterstützung des Centre for Entrepreneurship der TU Berlin. Dort haben wir Hardware-Produkte für Musikstudios entwickelt und produziert. Im Jahr 2020 hatte ich dann die Möglichkeit, für einen japanischen Mittelständler aus der Musikindustrie ein Corporate Startup mit aufzubauen und die Entwicklung innovativer Musikinstrumente voranzutreiben.

Vergangenes Jahr hast du dann eine Ausbildung in systemischer Organisationsentwicklung gemacht – wie passt das zusammen?

Organisationsentwicklung und die systemische Denkschule sind Themen, die ich selbst erst sehr spät auf meiner Gründerreise kennengelernt habe. Durch meine Aufgaben im Corporate Startup habe ich gelernt, dass ich als Gründer ab einem bestimmten Punkt anfangen muss, an mir und am Unternehmen zu arbeiten, statt nur im Unternehmen. Damit meine ich auch, mich mit Führungsthemen auseinanderzusetzen, Teamkultur zu gestalten und mich persönlich weiterzuentwickeln. In jeder Phase eines Start-ups braucht es andere Qualitäten. Ich wollte meine praktischen Erfahrungen mit theoretischem Wissen untermauern – etwas, das in einer technischen Ausbildung oft zu kurz kommt. In Unternehmen kommen immer Menschen zusammen. Nachhaltiger Erfolg ist meiner Erfahrung nach immer ein Zusammenspiel aus der Art der Zusammenarbeit und einem innovativen Produkt.

Was hat dich dann zu uns ins Gründungsbüro geführt?

Ich bin aus privaten Gründen 2025 nach Freiburg gezogen und wollte beruflich gerne in die Beratung wechseln. Als sehr neugieriger Mensch genieße ich es, mich mit neuen Themenfeldern zu beschäftigen, und habe mir gewünscht, dabei viel mit verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten. In den letzten zehn Jahren habe ich über mich gelernt, dass eine meiner Stärken darin liegt, mir in komplexen Situationen einen Überblick zu verschaffen, Strategien zu entwickeln und Ideen in die Umsetzung zu bringen. Im Gründungsbüro habe ich als Berater genau diese Kombination für mich gefunden. Mich reizt immer wieder die Schnittstelle zwischen Innovation und Unternehmertum – und Wege zu finden, wie man gemeinsam von einer Idee ins Machen kommt.

Welche persönliche Note bringst du als Gründungsberater mit?

Ich würde sagen, ich sehe mich am liebsten als Gründungskomplize, als eine Mischung aus Berater und Sparringspartner. Einerseits vermittle ich Gründungswissen und teile Erfahrungen, andererseits überlege ich gemeinsam mit den Gründenden, wie Produkt, strategische Struktur und operative Realität aussehen können. Mir ist wichtig, erst einmal gut zuzuhören und die richtigen Fragen zu stellen. Ich arbeite gerne auf Augenhöhe, direkt und ehrlich, und als Rheinländer wenn möglich mit einer guten Portion Humor.

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